Ganztagsangebot „Brandschutz/Feuerwehr“ in der Grundschule „Am Knappensee“

Im Sommerhalbjahr des Schuljahres 2016/17 fand im Rahmen der Ganztagsangebote (GTA) in der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen erstmals das Angebot „Brandschutz/Feuerwehr“ statt.

Jeden Donnerstag trafen sich 4 Mädchen und 7 Jungen mit ihrer Betreuerin Steffi Bartuschk für eine Stunden in den Räumen der Grundschule.

Zu Beginn wurden Grundkenntnisse den interessierten Schülern vermittelt. Dazu zählte u.a. das korrekte Absetzen eines Notrufes. In diesem Zusammenhang wurde den Kindern aber auch verdeutlicht, dass das Anrufen der 112 nur in Notsituationen erlaubt ist und nicht missbräuchlich verwendet werden darf.

Das theoretisch erworbene Wissen mussten die Teilnehmer auch gleich immer praktisch anwenden, wie beim „Erste-Hilfe“-Tag mit dem Rettungsassistenten Falk Seifert von den Maltesern aus Hoyerswerda. Dementsprechend mussten unterschiedlichste Verbände angelegt werden. Die stabile Seitenlage wurde ebenfalls ausreichend geübt.

Die Kinder des GTA-Projektes „Brandschutz/Feuerwehr“ üben die stabile Seitenlage.

Die Schüler lernten aber auch die persönliche Schutzausrüstung einer Feuerwehrfrau/ eines Feuerwehrwehrmannes kennen und waren sichtlich erstaunt, wie schwer so eine Schutzausrüstung ist.

Zu einem GTA-Projekt mit dem Namen „Brandschutz/Feuerwehr“ gehört aber auch ein Feuerwehrfahrzeug. So erfuhren die Schüler, dass es eine Vielzahl an unterschiedlichen Fahrzeugen bei der Feuerwehr gibt. Am Beispiel eines HLF 10 der Gemeindefeuerwehr wurde den Kindern die feuerwehr-technische Beladung hinsichtlich ihrer Anwendung erklärt.

Ein Highlight war sicherlich der Besuch der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt zusammen mit den Schulanfängern der Kindertagesstätte „Koboldland“ aus Groß Särchen. Während einer ausgiebigen Führung durch den ehemaligen Leiter, Kamerad Fichtner, besichtigten die Kinder die Schulungs-/Seminarräume, die Sportanlage und das neue hochmoderne Brandübungshaus. Durch die Vielfalt und Komplexität des Feuerwehrwesens sahen die GTA-Teilnehmer auch feuerwehr-technische Gegenstände über die wir in der Gemeindefeuerwehr nicht verfügen, wie zum Beispiel einen Chemikalienschutzanzug.

Im neuen Schuljahr wird es aufgrund der positiven Resonanz wieder ein GTA-Projekt „Brandschutz/Feuerwehr“ geben.

An dieser Stelle möchte ich mich rechtherzlich bei der Kameradin Steffi Bartuschk für die Durchführung des GTA-Projektes bedanken. Aber auch den vielen Helfern dieses Angebotes, wie den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa und dem Rettungsassistenten Falk Seifert möchte ich herzlich Danke sagen.

Ihre Gemeindewehrleitung

Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehren

Am 17. März fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Lohsa statt. Die als Versammlungsort gewählte Aula der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen war reichlich gefüllt mit den Kameradinnen und Kameraden. Dabei war nicht nur eine große Anzahl der aktiven Kräfte sondern auch der Alters- und Ehrenabteilungen anwesend. Für diese zahlreiche Teilnahme möchten wir uns bedanken, zeigt es doch, dass unsere Kameradinnen und Kameraden ortswehrübergreifend zusammenstehen.

Nach den Ausführungen des Gemeindewehrleiters, Kamerad Torsten Hansen, sprach der Bürgermeister zu den Kameraden. Er wies auf die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr hin und zeigte an, dass einem Bevölkerungsverlust eine Negativentwicklung in unseren Feuerwehren im aktiven Bereich einhergeht. Aus diesem Grund lässt die positive Entwicklung im Bereich der Jugendfeuerwehren auf eine Besserung hoffen. Deshalb muss sich die Feuerwehr modernisieren. Hier sei bereits positiv die Arbeit der Ortswehren in den Kindertagesstätten zu erwähnen. Sowie ganz aktuell das neue Angebot im Rahmen des GTA-Angebotes in der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen. Die Jugend ist besonders wichtig. Denn Brandschutzerziehung in den Kitas und Schulen hat mehrere Funktionen. Sie klärt auf und hilft, Gefahren zu verhüten und ist eine intensive Form der Öffentlichkeitsarbeit, die neben den Kindern auch deren Eltern anspricht und gewinnen kann.

Im Anschluss erfolgten die Beförderungen mehrerer Kameradinnen und Kameraden in den jeweiligen Dienstgraden sowie Ehrungen für mehrjährige treue Dienste in der Feuerwehr. An dieser Stelle bedankte sich der Bürgermeister beim Kamerad Gotthard Krahl für den Dienst in der Feuerwehr seit 1967 und vor allem für die Tätigkeit als Ortswehrleiters von 2010 bis 2017. Die Ortswehrleitung Koblenz wurde nun durch Kamerad Toni Miesner, als Ortswehrleiter, und Kamerad Danilo Gowin, als stellv. Ortswehrleiter, übernommen.

Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei den Mitarbeitern der Verwaltung, insbesondere der zuständigen Sachbearbeiterin Frau Steffi Bartuschk. Schaffen sie mit ihrer Arbeit doch die ständigen Voraussetzungen zur Unterhaltung der Feuerwehr. Ebenso bedankte er sich bei den Mitgliedern des Gemeinderates. Ein ganz besonderer Gruß richtete er auch in diesem Jahr an die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Koboldland“ in Groß Särchen. Sie hatten sich zur kostenlosen Übernahme der Versorgung zur Jahreshauptversammlung bereit erklärt, schmierten unzählige belegte Brötchen, kochten die Würste auf und versorgten die durstigen Kehlen unserer Kameraden. Ein besonderer Dank sprach er den Mitgliedern der Gemeindewehrleitung, der Ortswehrleitungen sowie den Jugendwarten aus. Sind sie es doch, die nicht nur die Verantwortung in den jeweiligen Bereichen tragen, vielmals erfordert ihr Ehrenamt die Opferung unzähliger Freizeitstunden.

Ihre Gemeinde Lohsa

Übergabe eines Kommandofahrzeuges an die Ortsfeuerwehr Lippen

Viele der Termine eines Bürgermeisters sind Pflicht, aber es gibt auch solche, die sind Kür. Die Übergabe eines Feuerwehrautos, auch eines Kommandofahrzeuges, zählt eindeutig zur Kür. Denn es ist eine sehr schöne Aufgabe, dabei sein zu dürfen, wenn Neues seinen Lauf, besser noch, seine Fahrt aufnimmt. Damit die Kameraden Ihre Aufgabe schnell und effektiv erfüllen und den gewünschten Erfolg erzielen können, brauchen Sie neben der richtigen Einsatzstruktur aber auch entsprechendes Equipment.

Vor diesem Hintergrund fand am 05. November 2016 die Übergabe des Kommandowagens an die Ortsfeuerwehr Lippen statt. Das Fahrzeug mit Gesamtausgaben von 29.807,02 € (FöMi 13.200,00 €; Eigenanteil 16.607,02 €) soll die Mobilisierung der Ortsfeuerwehr Lippen gewährleisten und damit zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lohsa beitragen.

Herr Bürgermeister Leberecht nutzte diesen Tag aber auch dafür, den Kameraden für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit seinen Dank auszusprechen. Sie sind pausenlos einsatzbereit, um im Notfall alles stehen und liegen zu lassen, damit anderen geholfen werden kann - Sie gehen für uns durchs Feuer! Bei Ihnen gilt das Motto: „Wir sind die, die da reinlaufen, wo die anderen rausgelaufen kommen!“ Das ist Hilfsbereitschaft in bester Prägung. Nochmals unseren herzlichen Dank dafür. Ferner galt sein Dank gegenüber den Vertretern der weiteren Ortsfeuerwehren der Gemeinde Lohsa für Ihre Anwesenheit. Brachten sie doch damit die Ortswehrübergreifende Zusammenarbeit und Anerkennung zum Ausdruck.

Zum Schluss wünschte der Bürgermeister dem Fahrzeug möglichst wenig Einsätze und stets eine gesunde Heimkehr. Darauf überreichte er offiziell den Fahrzeugschlüssel an den Ortswehrleiter Kamerad Martin Kubicki.

Im Rahmen der Feierstunde wurden durch den Bürgermeister, Herrn Thomas Leberecht und dem Gemeindewehrleiter, Herrn Torsten Hansen, die Auszeichnungen für 10 Jahre treue Dienste mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze an die Kameraden Richard Schüler und Sebastian Schletter durchgeführt. Des Weiteren wurden die Kameraden Marcel Rodig, Sebastian Schletter, Richard Schüler zum Löschmeister befördert sowie der Kamerad Martin Kubicki zum Hauptlöschmeister.

Ihre Gemeinde Lohsa

 

 

Spiel ohne Grenzen

Auch in diesem Jahr hat der Kreisjugendfeuerwehrverband Bautzen e.V., in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa, zum Wettkampf „Spiel ohne Grenzen“ am 24.09.2016 rund um den Dreiweiberner See eingeladen. Dieser sind insgesamt 22 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Bautzen mit 31 Mannschaften gefolgt. Darunter auch die Jugendfeuerwehren Weißkollm, Steinitz, Koblenz und Friedersdorf der Gemeinde Lohsa. Bei perfektem Wetter stellten sich die Mannschaften den 8. Stationen, wo ihnen Geschicklichkeit als auch Teamarbeit abverlangt wurde. Ziel ist es die Zusammenarbeit in der Gruppe aber auch die Kommunikation unter den einzelnen Jugendweheren zu stärken.

Die offizielle Siegerehrung findet im November zur Ausschusssitzung der Kreisjugendfeuerwehr statt.

Wir bedanken uns für die Organisation und gute Zusammenarbeit sowie bei den zahlreichen Helfern.

Ihre Gemeinde Lohsa

 

Wahl der Ortswehrleiterin/ des Ortswehrleiters und seiner stellv. Ortswehrleiterin/ seines stellv. Ortswehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa, Ortsfeuerwehr Hermsdorf/Spree-Weißg

Im Januar 2017 stehen die Wahlen der Ortswehrleiterin/ des Ortswehrleiters und seiner stellv. Ortswehrleiterin/ seines stellv. Ortswehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa, Ortsfeuerwehr Hermsdorf/Spree-Weißig an.

Sie können sich bewerben, wenn Sie

  • der Feuerwehr aktiv angehören und
  • über die für diese Dienststellung erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Erfahrungen und die nach § 18 Abs. 2 des Gesetzes zur Neuordnung des Brandschutzes, Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes im Freistaat Sachsen erforderlichen persönlichen und fachlichen Voraussetzungen verfügen (§ 12 Abs. 3 der Feuerwehrsatzung der Gemeinde Lohsa). d. h. Abschluss des Gruppenführerlehrganges, für den Fall einer kommissarischen Einsetzung, wenn keine Kandidaten mit der erforderlichen Voraussetzung zur Verfügung stehen sollte der Ausbildungsstand Truppführer nachweisbar sein

Die genannten Zulassungsvoraussetzungen müssen zum Zeitpunkt der Wahl vorliegen.

Ihrem Bewerbungsschreiben sind insbesondere

  • eine kurze persönliche Vorstellung,
  • Kopien der Lehrgangsabschlüsse,
  • weitere Leistungsnachweise beizufügen.

 

Ihre Bewerbungen sind bis zum 01.11.2016 in der Gemeinde Lohsa einzureichen.

 

 

Einsatzübung am Dreiweiberner See

Am Mittwoch, dem  7. September 2016, wurden die Ortsfeuerwehren Lohsa und Weißkollm zu einer Einsatzübung an den Dreiweiberner See gerufen. Die Alarmierung erfolgt um 18:00 Uhr durch die Integrierte Rettungsleitstelle Ostsachsen.

Die beiden Ortsfeuerwehren rückten daraufhin mit folgenden Fahrzeugen aus:

  • ELW Lohsa
  • HLF 10 Lohsa
  • HLF 10 Weißkollm

Als Übungsszenario wurde angenommen, dass infolge eines Verkehrsunfalles der Fahrzeugführer in seinem PKW eingeklemmt ist. Um in Ruhe die Übung vorbereiten und durchführen zu können, wurde als Übungsort der Feuerwehr-Sammelpunkt am Auslauf des Dreiweiberner Sees genutzt. Der Ort wurde bewusst gewählt um u. a. auch die Ortskenntnisse der Kameraden zu schulen. Dieser Sammelpunkt wird oftmals als „wilder Parkplatz“ von Mitbürgern genutzt, obwohl der Anfahrtsweg und der Platz für den Fahrzeugverkehr gesperrt sind.

Der HLF 10 Weißkollm traf als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle ein und wurde durch den Übungsleiter eingewiesen. Hierbei wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass es im Fahrzeugraum brennt. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin für eine Sofortrettung. Bei der Rettung von verunfallten Personen wird zwischen einer schonenden Rettung und einer Sofortrettung unterschieden. Die Sofortrettung kommt immer dann zur Anwendung, wenn der Patient aufgrund seiner Verletzungen oder aufgrund äußerer Umstände (Fahrzeug brennt, droht abzustürzen etc.) schnell aus dem Fahrzeug gerettet werden muss.

Durch die Kameraden der Ortsfeuerwehr Weißkollm wurde mittels hydraulischem Rettungsgerät eine Öffnung ins Fahrzeuginnere geschaffen.

Im Vorfeld wurden die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe präpariert, so dass die Kameraden ordentlich ins Schwitzen kamen.

Die Ortsfeuerwehr Lohsa bekam vom Einsatzleiter die Aufgabe die dreifache Löschbereitschaft (Wasser, Schaum und Pulver) herzustellen. Dies erfolgte ebenfalls sehr ordnungsgemäß wie die Sicherung der Einsatzstelle.

Abschließend kann resümiert werden, dass die Absolvierung der Einsatzübung mit ihren Aufgaben durch die alarmierten Einsatzkräfte sehr ordnungsgemäß erfolgte und möchten uns für die geleistete Einsatzbereitschaft bedanken.

Gleichzeitig möchten wir uns beim Kameraden Toni Miesner für die Unterstützung bei der Übungsvorbereitung und Durchführung rechtherzlich bedanken.

Ihre Gemeindewehrleitung

 

 

Jugendfeuerwehr – eine gemeinsame Sache

Am 1. Juli 2016 trafen sich im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Friedersdorf Vertreter der fünf Jungendfeuerwehren der Gemeindefeuerwehr Lohsa. Dieses Treffen war gleichzeitig eine Premiere, denn alle Jugendfeuerwehren unserer Gemeinde saßen bis dato noch nicht an einem gemeinsamen Tisch.                        

Auf Einladung von Kamerad Thomas Schwanitz (Ortswehrleiter Lohsa und Regionalbereichsleiter Hoyerswerda der Kreisjugendfeuerwehr Bautzen) nahmen zahlreiche Vertreter teil.

Ziel des Workshops war es, sich über Möglichkeiten zur Verbesserung der Jugendarbeit in den Jugendfeuerwehren zu verständigen und die Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren untereinander zu stärken.

Als Referenten und Moderator für den Workshop konnte Leon Kühling (Sprecher der Jugendfeuerwehr Leipzig) gewonnen werden. Er gab viele hilfreiche Tipps und möchte auch weiterhin tatkräftig die Jugendfeuerwehren in unserer Gemeinde unterstützen.

Zum Abschluss verständigten sich die Workshop-Teilnehmer auf eine Zielvereinbarung. In der ersten Phase soll jede Jugendfeuerwehr einen Jugendsprecher wählen. Der Jugendsprecher soll die Meinung der jeweiligen Jugendfeuerwehr nach außen vertreten.

Perspektivisch soll ein gemeinsamer Gemeindejugendfeuerwehrsprecher und Gemeindejugendfeuerwehrwart gewählt werden.

Nach den Sommerferien, Anfang September, ist ein weiterer Workshop geplant, bei welchem die schon frisch gewählten Jugendsprecher teilnehmen und vorstellen können.

Die Jugendarbeit in der Gemeindefeuerwehr ist von zentraler Bedeutung, denn hier werden die Kameradinnen und Kameraden von morgen ausgebildet.

Aufgrund dieser großen Tragweite des Themas nahmen an dem Workshop auch der 2. stellv. Bürgermeister, Herr  Thomas Leberecht, sowie die Gemeindewehrleitung teil. Von Seiten der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewehrleitung wird die Arbeit der Gemeindejugendfeuerwehr auch weiterhin unterstützt und man ist offen für neue innovative Ansetzungen zur Verbesserung und Optimierung der Jugendarbeit in unserer Freiwilligen Feuerwehr.

Durch diese neue Art der Vernetzung der Jugendfeuerwehren sollen aber auch Ideen der Jungkameradinnen und -kameraden mit einfließen, um so die Jugendfeuerwehr für weitere Kinder und Jugendliche interessant zu machen.

Alle Anwesenden waren sich am Ende einig, dass dieser Workshop ein voller Erfolg war. Erhofft werden sich u. a. auch völlig neue Möglichkeiten in Richtung gemeinsamer Projekte, wie zum Beispiel ein Zeltlager der fünf Jugendfeuerwehren und gemeinsame Ausbildungen.

Gleichzeitig möchten ich mich bei allen Eltern unserer Jungkameradinnen und Kameraden, sowie den Freunden und Förderern der Jugendfeuerwehren für die Unterstützung und geleistete Arbeit bedanken.

Torsten Hansen
Gemeindewehrleiter

Foto: Beate Schulze

Evakuierungsübungen in kommunalen Einrichtungen

Am Freitag, dem 10.06.2016 fanden in der Kita „Koboldland“ und in der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen Evakuierungsübungen unter der Leitung des Gemeindewehrleiters, Kamerad Torsten Hansen, statt. Dabei wurde das ordnungsgemäße Verhalten von Lehrern, Erziehern und Kindern im Ernstfall geprobt.

Es ist wichtig die geordnete Räumung der Gebäude in einem Schadensfall mit den Kindern zu üben. Neben der Brandschutzerziehung in den Kindergärten und Grundschulen lernen die Kinder durch solche Übungen auch das richtige Verhalten in einem Brandfall.

Die Auswertung ergab ein positives Resümee und somit zeigten sich im Großen und Ganzen alle Seiten mit dem Übungsablauf zufrieden.

Ihre Gemeinde Lohsa

Feuerwehrerlebnistag in der Kita "Koboldland" in Steinitz

In Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Steinitz wurde ein Feuerwehrerlebnistag in der Kita Steinitz zum Kindertag durchgeführt. Dabei wurden mittels verschiedener Stationen Geschicklichkeit und Beweglichkeit von den Kleinsten abverlangt  und sie so an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt. Im Rahmen dessen wurden zwei Feuerwehr-Laufräder für die Kinder von der Steinitzer Ortsfeuerwehr übergeben.

Ihre Gemeinde Lohsa

 

Aktuelles Feuerwehr - Feuerlöschteich im Ortsteil Driewitz

Der Feuerlöschteich im Ortsteil Driewitz befand sich in einem Zustand, der eine gründliche Reinigung erforderte.

Um den Löschteich wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen, führten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa eine Reinigungsaktion durch. Anschließend wurde der Teich wieder gefüllt.

Wir danken allen helfenden Händen und vor allem den Kameraden der Ortsfeuerwehr Driewitz und Weißkollm für Ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Ihre Gemeinde Lohsa
Bau- und Ordnungsamt

Befahrung mit den Ortsfeuerwehren von Weißkollm, Neustadt, Zerre, Burgneudorf und Burghammer

OTS Wald/ Befahrung von Löschwasserentnahmestellen im Waldgebiet Bresan

Am Samstag, dem 23.04.2016 fand unter der Leitung des Ortswehrleiters der Ortsfeuerwehr Weißkollm, Kamerad Bernd Domsch, ein OTS Wald im Waldgebiet Bresan statt.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Problematik der Anfahrtswege zu den entsprechenden Löschwasserentnahmestellen gelegt. Sollte es zu einem Waldbrand in dem Gebiet kommen, ist schnelles Handeln notwendig und die richtige Anfahrt ein ausschlaggebender Faktor für einen erfolgreichen Einsatz der Feuerwehr.

Nach einer kurzen theoretischen Einweisung ging es mit den Fahrzeugen in das betroffene Waldgebiet. Insgesamt nahmen die Freiwillige Feuerwehr Lohsa, Ortsfeuerwehr Weißkollm und die Ortsfeuerwehren von Spreetal sowie ein Vertreter des Ordnungsamtes der Gemeinde Lohsa teil.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Freiwilligen Feuerwehr Spreetal und der Ortsfeuerwehr Weißkollm für die Vorbereitung und Durchführung des OTS Wald.

Ihre Gemeinde Lohsa

Saugstelle der DB Netz für die Entnahme von Löschwasser freigegeben

Am gestrigen Nachmittag erfolgte die Funktionsprobe und Freigabe der Saugstelle am Umrichtwerk Lohsa/ West.

Die DB Netz hat im Zuge des Projektes Ausbau und Elektrifizierung Knappenrode - Horka Gbf – Grenze D7Pl (PKH) im Bereich des Umrichtwerk Lohsa/West eine Saugstelle zur Entnahme von Löschwasser für die Freiwillige Feuerwehr Lohsa errichtet. Der Löschwasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 150 m³. Die Befüllung des Behälters erfolgt über einen dafür errichteten Tiefbrunnen, dessen Pumpe bei Wasserentnahme automatisch den Behälter wieder befüllt.

Ihr Bau- und Ordnungsamt

Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehren 2016

Am 15. Januar 2016 fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Lohsa statt. Die als Versammlungsort gewählte Aula der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen war reichlich gefüllt mit unseren Kameradinnen und Kameraden. Dabei waren nicht nur eine große Anzahl unserer aktiven Kräfte sondern auch die Alters- und Ehrenabteilungen anwesend.

Nach der Eröffnung durch den Gemeindewehrleiter, Kamerad Torsten Hansen, sprach der 2. stellv. Bürgermeister, Herr Thomas Leberecht, zu den Kameraden, beginnend mit einer Schweigeminute für die im Jahr 2015 verstorbenen Kameraden Andreas Schreiter, Günter Reibholz, Helmut Pakoßnick und der Kameradin Ursula Schneider. Anschließend folgte der Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Gemeindefeuerwehr im Jahre 2015 durch den Gemeindewehrleiter. Genau 41 Einsätze verlangten den Feuerwehrangehörigen viel Engagement und Einsatzbereitschaft ab. Im Einzelnen waren dies sieben Kleinbrände, drei mittlere Brände, ein Großbrand (außerhalb des GemeindeGebietes) und 29 Technische Hilfeleistungen wie Ölspuren und Sturmschäden.

Danach führte der 1. stellv. Bürgermeister, Herr Lothar Lehmann, die Wahl des Gemeindewehrleiters, Kamerad Torsten Hansen, die Wahl des 2. stellv. Gemeindewehrleiters, Kamerad Torsten Schombel, sowie die Einsetzung des 1. stellv. Gemeindewehrleiters, Kamerad Marcel Noack durch.

Die Anwesenden folgten nun den Worten der Gäste Herrn Udo Witschas als 1. Beigeordneter des Landkreises Bautzen und Herrn Mirko Horn, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Bautzen e. V..

Im Anschluss kam es zu Beförderungen mehrerer Kameradinnen und Kameraden in den jeweiligen Dienstgraden, Ehrungen für mehrjährige treue Dienste in der Feuerwehr sowie einer Auszeichnung „Förderer der Feuerwehr“. Hierbei konnte die Tischlerei Pech aus Koblenz, für die Abstellung der Angestellten der Tischlerei wegen notwendiger Einsätze während ihrer Arbeitszeit, dementsprechend gewürdigt werden. Auch Herr Udo Witschas bekam als Dank für die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband eine Urkunde als auch ein Präsent durch Herrn Mirko Horn überreicht.

In diesem Sinne wünschen wir allen aktiven Kameraden für 2016 viele gemeinsame Stunden, fördern diese doch auch das gesellschaftliche Zusammenleben, und für notwendige Einsätze, dass sie immer gesund zurückkehren, sowie viel Kraft und Mut für ihren Dienst zum Wohle der Gemeinschaft getreu dem Leitspruch: "Gott zur Ehr` - dem nächsten zur Wehr".

Ihre Gemeinde Lohsa

 

Neues Feuerwehrfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Weißkollm

Am 12.12.2015 fand am Gerätehaus der Ortswehr Weißkollm der „Tag des offenen Gerätehauses“ statt. Nach der Eröffnung durch den Ortswehrleiter Bernd Domsch und den Worten des Bürgermeisters Udo Witschas wurde den Kameraden der Ortsfeuerwehr Weißkollm das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 übergeben und offiziell in den Dienst gestellt. Der Bürgermeister führte unter anderem aus, dass es die Aufgabe der Gemeinde sei, eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen und zu unterhalten. Zur Ermittlung der erforderlichen Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehr hat die örtliche Brandschutzbehörde einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen, der somit den Kommunen vorschreibt, welche Technik sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß dem Sächsischen Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) benötigt. Für die Ortsfeuerwehr Weißkollm bedeutet dies die Beschaffung eines HLF. Damit verbunden die Ausserbetriebnahme des W 50 LF (Löschfahrzeug), Baujahr 1990. Nach Groß Särchen und Lohsa verfügt jetzt auch Weißkollm über solch ein modernes Rettungsfahrzeug. Würdigende Worte über die Zusammenarbeit der Kameraden kamen ebenso vom Kreisbrandmeister, Herrn Manfred Pethran, als auch von Herrn Wilfried Wegener, Gemeindewehrleiter in der Gemeinde Spreetal.

Der erforderliche Zuwendungsbescheid des Landratsamtes Bautzen in Höhe von 117.000 € ging in der Gemeinde Lohsa am 05.08.2014 ein. Insofern konnte die erforderliche Ausschreibung für den Bau des Fahrzeuges getätigt werden. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 313.067,81 € mit einem Eigenmittelanteil der Gemeinde Lohsa in Höhe von 196.067,81 €.

Das neue HLF ist ein Allradfahrzeug, mithin Geländetauglich für den Einsatz in der Bergbaufolgelandschaft. Das Fahrzeug verfügt über zwei 2x Multifunktionsleiter, 1.000 Liter Löschwasser mit 50 Meter Schnell-Angriffs-Schlauch, einer 3-teilige Schiebleiter, einem Rettungsbrett, einer Tauchmotorpumpe TP 8/1, einem hydraulischer Rettungssatz bestehend aus Pumpenaggregat mit Verbrennungsmotor, Spreizer, Schneidgerät und Rettungszylindern, einem Stabilisierungssystem sowie über ein Belüftungsgerät und einem Hochleistungslöschgerät. Ferner gehören zur Ausrüstung ein Hebekissen für 9,6 Tonnen und ein Hebekissen für 20,2 Tonnen. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte dienen ebenso Hygienewand und Lichtmast.

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 – Ortsfeuerwehr Lohsa

Am 31.10.2015 fand am Gerätehaus der Ortswehr Lohsa ein Tag der offenen Tür statt. Nach Eröffnung durch den Ortswehrleiter Thomas Schwanitz und den Gastreden des Bürgermeisters Udo Witschas und des stellv. Kreisbrandmeisters Dieter Kowark wurde den Kameraden der Ortsfeuerwehr Lohsa das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 übergeben und offiziell in den Dienst gestellt. Es ist ein Allradfahrzeug, geländegängig und somit für den Einsatz in der Bergbaufolgelandschaft geeignet. 290 PS Leistung schafft das HLF 10. Es verfügt über eine Hygiene- und Eigensicherung, eine dreiteilige Schiebleiter für zwölf Meter Höhe, eine Tauchpumpe TP 8/1, hydraulischen Rettungssatz mit Spreizer, einen Schneider und Rettungszylinder sowie ein Stabilisierungssystem für verunfallte Fahrzeuge. 326.000 Euro waren die Gesamtkosten. Mit 117.000 Euro förderte der Landkreis Bautzen. Die Gemeinde Lohsa finanzierte 209.000 Euro aus ihrem Haushalt als Eigenanteil.

-Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehren-

Am 16. Januar fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Lohsa statt. Die als Versammlungsort gewählte Aula der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen war reichlich gefüllt mit unseren Kameradinnen und Kameraden. Dabei war nicht nur eine große Anzahl unserer aktiven Kräfte sondern auch der Alters- und Ehrenabteilungen anwesend. Für diese zahlreiche Teilnahme möchte ich mich bedanken, zeigt es doch, dass unsere Kameradinnen und Kameraden ortswehrübergreifend zusammenstehen.

Zu Beginn legte der Gemeindewehrleiter, Kamerad Heiko Diesing, den Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Gemeindefeuerwehr im Jahre 2014 dar. Genau 89 Alarmierungen erfolgten im vergangenen Jahr. 47 Brand- und 23 technische Hilfeleistungseinsätze sowie 15 sonstige Einsätze und 3 Einsatzübungen verlangten den Feuerwehrangehörigen viel Engagement und Einsatzbereitschaft ab. Im Weiteren sprach er zum Wohnungsbrand in Hermsdorf/Spree, zum Brand der Toilettenanlagen am Knappensee, zum Waldbrand in Lohsa/Knappenrode sowie zur Einsatzübung am Knappensee und stellte im Ergebnis eine positive Einsatzbilanz fest.

Es folgte die Einsetzung des 2. stellvertretenden Gemeindewehrleiters, Kamerad Torsten Schombel, und die Wahl des Gemeindewehrleiters, Kamerad Heiko Diesing.

Nachfolgend sprach ich zu den Kameraden, beginnend mit einer Schweigeminute für die im Jahr 2014 verstorbenen Kameraden Heinz Pachow, Johannes Synde und Kameradin Irmgard Poser. Danach verdeutlichte ich anhand von Trendlinien das prozentuale Entwicklungsverhältnis der Kameradinnen und Kameraden zur Einwohnerzahl. Hierbei war erkenntlich, dass die Mitgliederzahlen in den Feuerwehren sich nicht proportional zu den Bevölkerungszahlen entwickeln. Einem Bevölkerungsverlust von 9,8% in den letzten neun Jahren steht eine Negativentwicklung in unseren Feuerwehren im aktiven Bereich von 14% gegenüber. Daraus kann man die bekannte Schlussfolgerung ableiten, dass die Bereitschaft zum Dienste der Hilfeleistung sich progressiv negativ zur Einwohnerzahl vollzieht. Die Einsicht zur Nächstenhilfe nimmt in unserer Gesellschaft immer stärker ab. In der Zukunft wird deshalb die Frage bestehen: wer hilft dem Notleidenden wenn es keine freiwilligen Helfer mehr geben wird? Aus diesem Grund lässt die positive Entwicklung im Bereich der Jugendfeuerwehren mit einem Zuwachs von 94,4 % seit 2005 auf eine Besserung hoffen.

Bezüglich der Einnahme - Ausgabe - Entwicklung ist eine divergente Entwicklung zu konstatieren. Gegenüber einem Einnahmerückgang bei den Schlüsselzuweisungen als eine der Haupteinnahmearten der Gemeinde von durchschnittlich 14,2% in den vergangenen neun Jahren steht eine durchschnittliche Ausgabenerhöhung im Feuerwehrsektor von 118,3%! Hieraus kann man schlussfolgern, dass sich einerseits die Kostennotwendigkeit für die Hilfeleistung drastisch gesteigert hat und sich andererseits unser Gemeinderat dieser Signifikanz bewusst handelnd in der Verantwortung gestellt hat. Jedoch ist bei dieser negativen Kostenspreizung auch eine Notwendigkeit für eine drastische Kostenreduzierung in anderen Bereichen unumgänglich.

So können wir auf eine positive Entwicklung im technischen Bereich der Ortsfeuerwehren zurückblicken. Hierbei wurden nicht nur nach und nach die einzelnen Gerätehäuser saniert, sondern ebenso großen Wert auf die Anschaffung neuer Technik sowie die Mobilisierung der kleinen Ortswehren gelegt. Weiterhin geplant ist danach für die Ortsfeuerwehr Friedersdorf – die Umsetzung des TSF-W von Lohsa, für die Ortsfeuerwehr Lippen – dessen Mobilisierung mittels MTW, für die Ortsfeuerwehr Lohsa – die Anschaffung des HLF 10 im Juli 2015 für die Ortsfeuerwehr Weißkollm, ebenfalls die Anschaffung eines HLF 10 Anfang 2016 sowie die Erneuerung der Sirene in Driewitz und Litschen. Oberstes Ziel dabei ist vor allem der Erhalt aller Standortwehren. Ebenso ging ich auf die Überarbeitung des Brandschutzbedarfsplans der Gemeinde Lohsa ein. Dieser legt nach den gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen die weitere Entwicklung und Ausstattung unserer Wehren für die nächsten Jahre fest.

Im Anschluss erfolgte die Beförderung mehrerer Kameradinnen und Kameraden in den jeweiligen Dienstgraden sowie Ehrungen für mehrjährige treue Dienste in der Feuerwehr.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Mitarbeitern der Verwaltung, insbesondere der zuständigen Sachbearbeiterin Frau Steffi Bartuschk, bedanken. Schaffen sie mit ihrer Arbeit doch die ständigen Voraussetzungen zur Unterhaltung der Feuerwehr. Ebenso gilt mein Dank den Mitgliedern des Gemeinderates. In der nicht immer einfachen Allokation trugen sie die gemeindliche Verantwortung für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung für unsere Bürgerschaft. Ein ganz besonderer Gruß gilt auch in diesem Jahr den Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Koboldland“ in Groß Särchen. Sie hatten sich zur kostenlosen Übernahme der Versorgung zur Jahreshauptversammlung bereit erklärt, schmierten unzählige belegte Brötchen, kochten die Würste auf und versorgten die durstigen Kehlen unserer Kameraden. Ein herzliches Dankeschön im Sinne aller Kameradinnen und Kameraden dafür an die Erzieherinnen aus der Kita Groß Särchen! Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Gemeindewehrleitung, der Ortswehrleitungen sowie den Jugendwarten. Sind sie es doch, die nicht nur die Verantwortung in den jeweiligen Bereichen tragen, vielmals erfordert ihr Ehrenamt die Opferung unzähliger Freizeitstunden. Gleichfalls sind sie mit ihrem hochwertigen und umfangreichem Sach- und Fachverstand die größte Stütze für mich als Bürgermeister.

Die Freiwillige Feuerwehr ist mit ihrem technischen Wissen und Können ein wesentlicher Bestandteil des Brand- und Katastrophenschutzes. Mit großer Verantwortung und einem enormen Einsatz schützen und helfen unsere Feuerwehrleute den Bürgerinnen und Bürgern in Notsituationen. Dabei ist die Vielfältigkeit der Einsatzbereiche erheblich angewachsen. Die Aufgabe, das Feuer abzuwehren, tritt aufgrund der enormen technischen Entwicklung fast schon in den Hintergrund. Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen dürften häufiger gefragt sein als der Kampf mit dem bloßen Feuer.

Der Kamerad von heute hat aber nicht nur seinen Dienst an der Einsatzstelle zu leisten. Um die Sicherheit gewährleisten zu können, muss er das erforderliche Wissen in zahlreichen Lehrgängen erwerben, vertiefen und erweitern sowie sein Können in regelmäßigen Diensten trainieren.

Wir sollten deshalb froh und dankbar darüber sein, dass es in unserer Gemeinde eine solch starke Feuerwehr gibt. Dauerhaft erhalten kann sie aber auch nur werden, wenn es einen Nachwuchs junger Kräfte gibt, denen der Grundsatz der Hilfsbereitschaft als Werteverständnis in unserer Gesellschaft bewusst ist.

Emil Oesch brachte diesen Grundsatz einmal passend zum Ausdruck: „Wer sein Leben auf Dienst aufbaut, hat nie umsonst gelebt.“

In diesem Sinne wünsche ich mir für all unsere aktiven Kameraden und ihren tägliche Einsatz, dass sie immer wieder gesund von ihren Einsätzen und Diensten zurückkehren sowie viel Kraft und Mut für ihren Dienst zum Wohle der Gemeinschaft getreu dem Leitspruch: "Gott zur Ehr` - dem nächsten zur Wehr".

Freitag, der 13. Juni ist bundesweiter Rauchmeldertag

Auch ein Rauchmelder braucht Pflege

Freitag, der 13. Juni ist bundesweiter Rauchmeldertag

Bei einem Brand ist vieles abgesichert: das Auto, das eigene Haus, das Inventar. Alles ist ersetzbar. Doch wie sieht es mit unserem Leben aus? Wer beschützt bei einem Brand in den eigenen vier Wänden mein Leben und das meiner Familie? Rauchmelder.

Deswegen gibt es mittlerweile in 13 Bundesländern eine gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelderpflicht.

Aus diesem Anlass fand am heutigen Tage eine Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Lohsa in der Kita „Spreemäuse“ in Weißkollm statt. Die Alarmierung hieß – Brand in der Küche. Dazu rückte die Ortsfeuerwehr Weißkollm mit zwei Fahrzeugen und 8 Kameraden aus. Die Evakuierung der Kinder und Erzieherinnen verlief ohne Fehler. Ferner wurde der Brandherd gefunden und abgelöscht.

Ihre Gemeinde Lohsa

Ortsfeuerwehr Weißkollm

In der gestrigen Gemeinderatssitzung erfolgte die Bestellung der neuen Ortswehrleitung Weißkollm (Ortswehrleiter Bernd Domsch; Stellv. Ortswehrleiter Eric Wegener) sowie des Ortsfeuerwehrjugendwartes Weißkollm (Kamerad Hubert Hatwig) durch den Bürgermeister.

Wir danken den Kameraden für ihren Dienst im Sinne der Gemeinschaft.

Ihre Gemeinde Lohsa

(Foto: v.l. Kamerad Bernd Domsch, Kamerad Eric Wegener, Kamerad Hubert Hatwig)

Verabschiedung der 5. Jahreszeit

Mit einem kleinen Feuer verabschiedeten die Kinder der Kita „Koboldland“ in Steinitz die Winterzeit (5. Jahreszeit). Mit der verbleibenden Asche, vermischt mit Erde, sollen Kresse und Bio-Wildblumen angepflanzt werden. Daneben wurde eine Fastenkiste aufgestellt, in der jedes Kind etwas symbolisch hineinlegt, auf was es in der Fastenzeit verzichten will. Abgesichert wurde das Feuer durch die Ortsfeuerwehr Steinitz.

Ihre Gemeinde Lohsa

Neue Waldbrandgefahrenstufen ab 2014

Auf Grundlage einer Empfehlung der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Forst werden mit Beginn der Waldbrandsaison 2014 die bundeseinheitliche Bezeichnung der Waldbrandgefahrenstufen mit der Skalierung 1 bis 5 und die bundesweite einheitliche Anwendung eines neuen Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eingeführt. Und damit werden die bisher geltenden Waldbrandwarnstufen 0 bis 4 durch die Waldbrandgefahrenstufen 1 bis 5 ersetzt.

Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehren

Am 17. Januar fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Lohsa statt. Die als Versammlungsort gewählte Aula der Grundschule „Am Knappensee“ in Groß Särchen war reichlich gefüllt mit unseren Kameradinnen und Kameraden. Dabei war nicht nur eine große Anzahl unserer aktiven Kräfte sondern auch der Alters- und Ehrenabteilungen anwesend. Als Gäste wurden der stellvertretende Kreisbrandmeister und Leiter der Berufsfeuerwehr Hoyerswerda, Herr Dieter Kowark, und der Gemeindewehrleiter der Gemeinde Spreetal, Herr Wilfried Wegener, begrüßt.

Zu Beginn legte der Gemeindewehrleiter, Kamerad Heiko Diesing, den Rechenschaftsbericht über die Arbeit der Gemeindefeuerwehr im Jahre 2013 dar. Genau 39-mal wurden die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr zum Einsatz gerufen. 11 Brand- und 28 technische Hilfeleistungseinsätze verlangten den Feuerwehrangehörigen viel Engagement und Einsatzbereitschaft ab. Im Weiteren sprach er zum Wohnhausbrand im Januar in Lohsa, zum Junihochwasser sowie zum Waldbrand im August in Knappenrode und stellte im Ergebnis eine positive Einsatzbilanz fest.

Nachfolgend ging der Bürgermeister, Kamerad Udo Witschas, in seinem Grußwort auf die Entwicklung der vergangenen acht Jahre unserer Bevölkerung im Vergleich zu den Mitgliederzahlen unserer Kameraden sowie auf die Schlüsselzuweisungen als Einnahme der Gemeinde im Vergleich zu den Ausgaben im Feuerwehrsektor ein.

An dieser Stelle gilt der Dank den Mitarbeitern der Verwaltung, insbesondere der zuständigen Sachbearbeiterin Frau Steffi Bartuschk, den Mitgliedern des Gemeinderates sowie den Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Koboldland“ in Groß Särchen, die sich zur kostenlosen Übernahme der Versorgung zur Jahreshauptversammlung bereit erklärt hatten.

 

Ihre Gemeinde Lohsa  

1.Regionalkonferenz der Feuerwehr

Unterzeichnung der Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung im Feuerwehrwesen

Am 28.08.13 wurde die Vereinbarung zur künftigen Zusammenarbeit der Ortswehren von Hoyerswerda, Lauta, Wittichenau, Elsterheide, Oßling und Lohsa im Rahmen der ersten Regionalkonferenz in Hoyerswerda von den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden unterzeichnet. Damit soll eine gegenseitige Unterstützung in der Brandbekämpfung und der Gefahrenabwehr erreicht werden.

Hintergrund dieser Vereinbarung ist, dass wenn bei der Erfüllung der Aufgaben nach § 16 I und II SächsBRKG die eigenen Kräfte und Mittel einer Gemeindefeuerwehr nicht ausreichen oder es die Lage erfordert schneller und effektiver handeln zu müssen, überörtliche Hilfe angefordert werden kann.

Ihre Gemeinde Lohsa

Foto: Uwe Schulz, SZ

Aktuelles zum Hochwasser – 03./04.06.2013

Am 03.06. wurde der Einlauf zum Knappensee aus Richtung des Schwarzwassers geöffnet, um die Ortslage Groß Särchen zu entlasten. Ohne dem wäre es zur Überflutung der Wohnbebauung in Gr. Särchen gekommen.

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Aktuelles zum Hochwasser – 03./04.06.2013

Auf dem Foto zusehen der Bürgermeister, Herr Witschas, mit dem Gemeindewehrleiter, Herr Diesing, dem Betriebsleiter der LTV, Herr Fritze, und dem Flußmeister am Einleiter kleine Spree/ Silbersee. Es wurde die Flutung des Silbersees veranlasst, um die kleine Spree zu entlasten und um einen Rückstau in die Ortschaft Litschen zu verhindern. Die Verdichtungsarbeiten am Silbersee wurden dazu bis auf weiteres eingestellt.

Des Weiteren kam es zu einem Deichdurchbruch in der Ortslage Weißkollm (Flurgebiet kleine Spree). Gegenwärtig wird dieser Bereich durch die Feuerwehr und die Firma Nadebor stabilisiert. Daneben wird Wasser in den Dreiweiberner See eingeleitet. Dies führt zu einer Entspannung der Wassermassen für die Ortsteile Weißkollm, Lohsa und Litschen. Für die südlichen Ortsteile Friedersdorf, Steinitz, Weißig und Hermsdorf besteht keine Gefahr.

Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei den Kameraden der Feuerwehr, der Firma Nadebor sowie bei der Landestalsperrenverwaltung (LTV), Herr Betriebsleiter Sebastian Fritze, für die außerordentlich gute Zusammenarbeit.

Ihre Gemeinde Lohsa

85 Jahre Feuerwehr Weißkollm

Am heutigen Wochenende (24.-25.05.13) konnte die FW Weißkollm ihr 85. jähriges Bestehen feiern. Dem Ortswehrleiter, Bernd Domsch, stehen hier 50 Kameradinnen und Kameraden zur Seite. Dies sind 31 Aktive und 19 in der Alters- und Ehrenabteilung. Ein wichtiger Bestandteil der FW Weißkollm ist aber auch die Jugendfeuerwehr Weißkollm, durch die immer neue Kameraden "herangezogen" werden. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig die Arbeit mit den Mädchen und Jungen ist. Sie bilden überhaupt erst die Grundlage für ein weiteres Bestehen.

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Gründung der 5. Jugendfeuerwehr der Gemeinde Lohsa

Im Rahmen des 19. Steinitzer Pfingstfestes wurde die offizielle Gründung der Jugendfeuerwehr Steinitz vollzogen. Der Jugendwart, Herr Enrico Kohl, hat damit die Verantwortung für 14 junge Kameradinnen und Kameraden übernommen. Die Jugendfeuerwehr Steinitz ist somit, neben Weißkollm, Koblenz, Hermsdorf und Friedersdorf, die fünfte Jugendwehr in der Gemeinde Lohsa. Dies lässt uns positiv in die Zukunft blicken.
Ferner richten wir unseren Dank an alle Jugendwarte, welche den Kindern durch ihr ehrenamtliches Engagement eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglichen.

Ihre Gemeinde Lohsa