Ein historischer Abriss der Geschichte Lohsas

1200 Jahre vor Christus ist Lohsa nachweislich aus Funden eines mittelbronzezeitlichen Urnenfeldes besiedelt worden. Eine urkundliche Erwähnung fand Lohsa erstmals im Jahr 1343.  Sie ist mit einer Fläche von ca. 134 km² die zweitgrößte kreisangehörige Kommune des Freistaates Sachsen. Die Landschaft der Einheitsgemeinde ist geprägt durch die überaus reichhaltige Natur auch auf den Flächen der wieder urbar gemachten Braunkohlereviere. Die Lage im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft garantiert natürliche und typische Landstriche an Stelle von Mondlandschaften aus einem 50-jährigen Kohleabbau. Landwirtschaftliche Nutzflächen, Wälder, Seen und Teiche sind an die Stelle der ausgekohlten Bergbaukrater getreten. Die Entstehung des Silbersees markiert, mit Einleitung der Flutung 1971 durch die kleine Spree, die Entwicklung zu einer einzigartigen Idylle für Erholung und aktive Freizeitgestaltung. Der Artenreichtum der Lohsaer Seen ist einzigartig. Es sind Fischotter, Kormorane, See- und Fischadler und eine der größten deutschen Graureiherkolonien hier beheimatet. Ebenso können wir aber auch mit seltenen Planzen, wie z. B. mit Orchideen, die selbstverständlich unter Schutz stehen, aufwarten.